Der triumphale Finaleinzug der deutschen U21 bei der Europameisterschaft in der Slowakei endete mit einem veritablen Skandal: Dem überragenden Torwart Noah Atubolu wurde nach dem 3:0-Halbfinalsieg gegen Frankreich die Auszeichnung zum „Spieler des Spiels“ versagt. Stattdessen gewann diesen Titel im fünften deutschen Turnierspiel zum dritten Mal der Torjäger Nick Woltemade. Die sechsköpfige „Technical Observer Group“ des europäischen Fußballverbands Uefa hat sich bei dieser EM in den Stürmer vom VfB Stuttgart verliebt. Seine mittlerweile sechs Tore dürften daran nicht ganz unbeteiligt sein. So wäre auch nicht überraschend, würde der 23 Jahre alte Stuttgarter am Samstagabend unabhängig vom Ausgang des Endspiels gegen England als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Das ist in der U21-EM-Historie trotz dreier deutscher Titel 2009, 2017 und 2021 bislang nur Rudi Völler 1982 gelungen.
U21 im EM-Finale: Und nun wieder England
Mit einem überzeugenden 3:0 zieht die U21 ins Endspiel ein. Dort wartet mit England ein Gegner, den die Mannschaft sehr gut kennt.










