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ie waren die Worte doch groß, damals Anfang März. Union und SPD hatten sich in Sondierungsgesprächen zusammengerauft, sie wollten Deutschland wieder „auf Vordermann bringen“. Beim Strompreis kündigten sie „entschlossene Schritte“ an, um fünf Cent je Kilowattstunde sollte er sinken. „Das entlastet eine vierköpfige Familie um rund 200 Euro pro Jahr“ – so steht es wörtlich im Sondierungsergebnis, und der Plan fand sich später auch im Koalitionsvertrag wieder. Beides ist nun nur noch Papier.









