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Kommentar: Die Energiewende überfordert den Staatshaushalt Die Absage einer generellen Absenkung der Stromsteuer offenbart das Grundproblem der Energiewende: Der Staat kann sie sich kaum leisten. Ein Kommentar.

Klaus Stratmann 25.06.2025 - 13:39 Uhr Artikel anhörenWindrad im Sonnenuntergang: Die Energiewende wird zum Problem. Foto: Julian Stratenschulte/dpaDie Koalition hat sich von ihrer Zusage verabschiedet, die Stromsteuer für alle Verbrauchergruppen zu senken. Im Koalitionsvertrag heißt es, man werde „als Sofortmaßnahme die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß senken“. Auch im „Sofortprogramm“, das der Koalitionsausschuss Ende Mai beschlossen hatte, ist die Senkung der Stromsteuer aufgeführt.Doch statt einer Entlastung in der Breite soll nun nur noch die bereits bestehende Entlastung für das produzierende Gewerbe über das Jahr 2025 hinaus fortgeführt werden. Alle anderen Unternehmen und auch private Haushalte gehen leer aus, weil das Geld fehlt.Nun mag man einwenden, das sei verkraftbar. Tatsächlich geht es für einen Durchschnittshaushalt um weniger als 100 Euro pro Jahr. Dennoch lässt die Absage Zweifel an der Verlässlichkeit der Koalitionäre aufkommen.Viel schwerer wiegt allerdings ein anderer Punkt: Die Streichung ist ein Hinweis darauf, dass die Entlastungen beim Strompreis auf unsicherer finanzieller Basis stehen. Die Energiewende ist schlicht zu teuer und der Staat kann die Lücke zur Bezahlbarkeit nicht dauerhaft schließen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt