Tobias Bareuther spart seit zwei Jahren auf den Führerschein. Seine Eltern hätten ihm damals ans Herz gelegt, möglichst früh Geld beiseitezulegen, erzählt der 17-jährige Schüler: „Jetzt weiß ich auch, wieso.“ Bareuther nimmt seit ein paar Monaten Fahrstunden, die theoretische Prüfung hat er schon hinter sich, die praktische soll im Juli folgen. Mit allem Drum und Dran komme er voraussichtlich auf 4000 Euro, sagt er: „Das ist schon ein Batzen Geld.“ Seine Familie unterstützt ihn zwar, die Hälfte müsse er mit seinem Nebenjob jedoch selbst finanzieren. Trotzdem stehe es für ihn außer Frage, den Führerschein zu machen: „Ich habe Bock, endlich unabhängig von der ständig verspäteten S-Bahn zu sein.“