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Kommentar: Wie Kanzler Merz zwei Billionen Euro mobilisieren kann Mit dem größten Investitionsprogramm der Nachkriegsgeschichte will Deutschland die Erneuerung schaffen. Es ist ein doppelter Kraftakt – und ein doppeltes Risiko.
Thomas Sigmund 25.06.2025 - 08:30 Uhr Artikel anhörenBundeskanzler Merz will mit einem Investitionsbooster die wirtschaftliche Wende schaffen. (Archivfoto) Foto: dpaLars Klingbeil ist der neue Anti-Lindner. Nie zuvor hat eine Bundesregierung einem Finanzminister mit 850 Milliarden Euro derart umfangreiche Finanzmittel anvertraut. Gleichzeitig sollen die Länder durch milliardenschwere Zusagen eingebunden werden. Der Staat hat ambitioniert vorgelegt, wenn auch mit großem finanziellen Risiko. Doch klar ist: Den Wandel kann der Staat nicht allein stemmen. Der Tisch ist gedeckt – jetzt müssen auch private Investoren Platz nehmen.Doch genau darin liegt die Herausforderung. Zwar haben internationale Schwergewichte wie KKR, Macquarie, EQT sowie Staatsfonds und internationale Pensionsfonds ihr Interesse signalisiert. Ihr Kapital könnte dabei helfen, das Investitionsvolumen auf bis zu zwei Billionen Euro zu erhöhen. Dieses Interesse ist jedoch an Bedingungen geknüpft: Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen, eine schlanke Verwaltung, stabile Renditen – und einen Standort, der nicht abschreckt.Haushalt Das 144-Milliarden-Loch: Neue Finanzsorgen für die Bundesregierung Denn Deutschlands Attraktivität als Investitionsstandort bröckelt seit Jahren. Die ausländischen Direktinvestitionen sind im Jahr 2024 auf den niedrigsten Stand seit 2011 gefallen – ein Rückgang um 17 Prozent. Gleichzeitig wandern deutsche Unternehmen vermehrt ab. Das Vertrauen in den Standort ist beschädigt. Investoren betrachten die Zahlen nüchtern und erkennen auch die Finanzierungslücke von 144 Milliarden Euro im Bundeshaushalt zwischen 2027 und 2029, auf die Klingbeil bislang keine Antwort gibt. Tricksen und Täuschen sind jedoch keine Lösung. Derzeit fließt viel Geld nach Europa, da es der erratischen Politik von US-Präsident Donald Trump aus dem Weg gehen will. Doch das kann sich schnell ändern. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt








