Manchmal reicht schon ein schiefer Blick, ein kaum merkliches Augenrollen, um in einem Menschen etwas auszulösen. Bei Max Schnotale war es das abfällige Fixieren durch einen Taxifahrer, der ihn vor zwei Jahren auf dem Weg zur Christopher-Street-Day-Parade in der Münchner Innenstadt durch den Rückspiegel angeschaut hat. „Ich war, wie es beim CSD so ist, etwas schriller angezogen, regenbogenmäßig“, sagt Schnotale bei einem Treffen in einem Biergarten. „Das war sehr urteilend und abwertend.“ Eine Situation, in die er nicht mehr kommen und die er auch niemand anderem zumuten will – und gegen die er ankämpft. Schnotale ist nämlich selbst Taxifahrer.
München: Safe Space Initiative für CSD-Gäste
Max Schnotale und Kollegen bieten Safe Space Taxis für CSD-Gäste in München an. Die Initiative sorgt für sichere Heimfahrten nach der Parade. Queerfeindliche Übergriffe sind ein Thema.







