Der FC Bayern München hat mit einer Machtdemonstration das vierte Finalspiel der Best-of-five-Serie bei Ratiopharm Ulm mit 67:53 gewonnen und damit das fünfte Spiel im heimischen SAP-Garden am Donnerstag (20 Uhr) erzwungen. Vor allem dank einer starken Defensivleistung setzten sich der Titelverteidiger im letzten Viertel entscheidend ab und hat nun den Heimvorteil wieder auf seiner Seite.
Nationalspieler Johannes Voigtmann hatte die Partie zu einer der einfachsten der Saison erklärt, schließlich müsse man sich keine Was-wäre-wenn-Gedanken machen, sondern einfach gewinnen. Ganz so simpel gestaltete sich die Angelegenheit dann erwartungsgemäß nicht, obwohl die Münchner mit angemessener Ernsthaftigkeit starteten. Vor den Augen von Präsident Herbert Hainer, der neben der Bayern-Bank direkt hinter der Bande saß, verteidigten die Gäste bissig, spielten geduldig in der Offensive und führten zwischenzeitlich zweistellig (24:14). Vor allem Nachwuchskraft Ivan Kharchenkov, der ansonsten eher weniger Einsatzzeit erhält, brachte viel Energie und Schwung ins Münchner Spiel.
Deutscher NBA-Champion Hartenstein
Nur der Sohnemann schläft ein
Sich selbst zurücknehmen, anderen helfen, das ist die Qualität des deutschen Basketballers Isaiah Hartenstein. Der zweite NBA-Champion aus Deutschland neben Nowitzki hat aber auch das Glück, in einem besonderen Team zu spielen.










