PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikFrieden durch Härte - Wird Trump zum Friedensstifter in Nahost?Veröffentlicht am 24.06.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: picture alliance/Consolidated News Photos/Francis Chung - Pool via CNPDonald Trump sieht sich vor einem großen internationalen Erfolg: Auf die schweren Angriffe auf iranische Atomanlagen gab es nur recht harmlose Vergeltung, dazu konnte der US-Präsident am Montagabend einen Waffenstillstand zwischen Israel und Iran verkünden. Doch wie stabil ist die Waffenruhe?Über Trumps Drohungen gegen Israel und Iran – und den anstehenden Nato-Gipfel – sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen in „This is America“. Die aktuelle Folge können Sie hier direkt hören:Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um die jüngsten Entwicklungen nach dem US-Angriff auf iranische Atomanlagen – und Donald Trumps Versuch, die brüchige Waffenruhe aufrechtzuerhalten.Mit dem US-Angriff auf iranische Atomanlagen wurde das Nuklearprogramm des Landes nach Einschätzung von Fachleuten erheblich geschwächt. Dabei wurden nicht nur zentrale Teile der Infrastruktur zerstört, sondern auch mehrere Führungspersonen aus Wissenschaft und Militär getötet. Der Angriff wurde wohl zu einem günstigen Zeitpunkt durchgeführt, da der Iran militärisch und politisch geschwächt war.Gesperrte Wasserwege und Ärger im InlandDer Iran kündigte als Reaktion eine mögliche Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus an. Durch diese Meerenge verläuft ein wesentlicher Teil des globalen Ölhandels. Eine Blockade könnte massive Auswirkungen auf die Energieversorgung weltweit und die Inflation in den USA haben. Gleichzeitig zeigen Umfragen eine gespaltene Stimmung in der US-Bevölkerung: 56 Prozent lehnten laut CNN die Luftschläge ab. Innerhalb der republikanischen Partei gab es neben Zustimmung auch kritische Stimmen aus isolationistischen Lagern und der MAGA-Bewegung.Kongress umgangen, NATO im FokusDie Angriffe erfolgten ohne vorherige Konsultation des US-Kongresses. Das löste eine Debatte über die Interpretation des „War Powers Act“ aus, der die militärischen Befugnisse des Präsidenten regeln soll. Beobachter sprechen von einer erneuten Verschiebung der Grenzen exekutiver Vollmachten. Im Anschluss reiste der Präsident zum NATO-Gipfel nach Den Haag, wo er höhere Verteidigungsausgaben europäischer Partner einfordern will. Auch ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten ist vorgesehen.Ob die Waffenruhe Bestand hat, bleibt offen. Ebenso ungewiss ist, wie sich die internationalen Allianzen unter dem Eindruck der jüngsten Entwicklungen verändern werden.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de