Heftige Sturmböen haben am Montagabend in Berlin zahlreiche Unfälle verursacht. Es habe mehr als 500 Einsätze gegeben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Eine Person ist ums Leben gekommen, drei weitere wurden lebensgefährlich verletzt: im Berliner Westen wurde eine Radfahrerin von einem Baum getroffen, in Spandau stürzte ein Baum auf ein Auto, in dem eine Person saß, im Tegeler Forst wurde ein Spaziergänger ebenfalls von einem Baum getroffen.

Wegen heftiger Sturmböen ist der Zugverkehr im gesamten S-Bahn-Netz zeitweise eingestellt worden. Mittlerweile läuft der Verkehr langsam wieder an. Bei dem Unwetter seien zahlreiche Äste und Bäume auf die Gleise der Bahngleise gestürzt, teilte die Berliner S-Bahn auf X mit. Die Stadt war flächendeckend betroffen, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr.

Auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg steckten viele Reisende fest. Grund für die Sperrung war ein umgestürzter Baum, der geräumt werden musste. Mittlerweile ist die Strecke wieder frei. Allerdings komme es weiterhin zu Verspätungen. Aus Richtung Süden brauchten die Reisenden ebenfalls Geduld – zwischen Lutherstadt Wittenberg und Berlin herrschte stundenlang Stillstand.