PfadnavigationHomeRegionalesBayernUnwetter in Teilen Bayerns - Alpe brennt nach BlitzeinschlagVeröffentlicht am 23.06.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Polizei ist am Morgen zu mehreren Einsätzen wegen Unwetter ausgerückt. (Symbolbild)Quelle: Daniel Vogl/dpaBrände, umgestürzte Bäume, überschwemmte Straßen: Ein Unwetter hat in Teilen Südbayerns und der Oberpfalz für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt.Unwetter haben am Montag in Südbayern und der Oberpfalz Bäume umstürzen lassen, Gullydeckel aus Straßen gedrückt und eine Alpe im Allgäu in Brand gesetzt. Der Vollbrand des landwirtschaftlich genutzten Gebäudes in den Alpen nahe Balderschwang brach nach ersten Angaben der Polizei nach einem Blitzeinschlag aus. Laut einem Feuerwehrsprecher waren etwa 150 Kräfte zum Löschen im Einsatz. Menschen oder Tiere waren demnach nicht in Gefahr.In der Oberpfalz brannte nach einem Blitzeinschlag zudem ein Feld bei Wald im Landkreis Cham, wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte. Auch ein Baum habe durch einen Blitzeinschlag Feuer gefangen. Die Feuerwehr war dort im Einsatz.In Furth im Wald wurden Gullydeckel aus der Straße gedrückt, in Pfakofen (Landkreis Regensburg) blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn. Die Aufräumarbeiten dauerten allerdings nicht lange an, wie ein Polizeisprecher sagte.Äste und ein Telefonmast auf der StraßeAuch in Oberbayern rückten Einsatzkräfte aus. In den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Erding lagen umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste auf Straßen.Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen landeten ebenfalls Bäume auf der Fahrbahn – und ein Telefonmast. In Neuburg prallte ein Fahrer mit seinem Auto gegen den umgestürzten Telefonmast. Der 69-Jährige blieb laut Polizeiangaben unverletzt.In Niederbayern hingegen blieb es ruhig: Den Angaben einer Polizeisprecherin zufolge gab es am Morgen kein Gewitter und keine Einsätze.Starke Gewitter in Südbayern und der OberpfalzDer Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Montag für Südbayern und der Oberpfalz vor starken Gewittern, Hagel und Sturm bis zu 70 Kilometern pro Stunde gewarnt. Örtlich eng begrenzt bestand laut DWD Unwettergefahr durch Orkane und heftigen Starkregen bis 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde.Aufgrund der Warnungen schlossen in Augsburg der Botanische Garten und die städtischen Friedhöfe früher als sonst. Seit 15.30 Uhr sind die Anlagen zu. Die Stadt begründete die Entscheidung damit, dass herabfallende Äste eine Gefahr für Besucher darstellen.dpa-infocom GmbH
Unwetter in Teilen Bayerns - Alpe brennt nach Blitzeinschlag - WELT
Brände, umgestürzte Bäume, überschwemmte Straßen: Ein Unwetter hat in Teilen Südbayerns und der Oberpfalz für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt.







