Es ist leicht, sich über Axl Rose lustig zu machen – im Bestreben, der weltgrößte Rockstar zu sein, gibt er sich seit gut 40 Jahren bisweilen als tragischer Clown. Seine Band macht sich ja selbst ihren Spaß damit, Guns N' Roses posteten ein Video, das unter dem Titel „Greatest Hits“ die 16 schönsten Stürze und Stolperer ihres einzigen Dauermitgliedes präsentierte. Das kann ja heiter werden beim Konzert in München am Freitagabend. Und es geht schon ein wenig durcheinander los beim für eine Rockband reichlich frühen Start um 19.45 Uhr. Nach dem wilden Eröffnungsstück „Welcome To The Jungle“ mischen sie die gewohnte Song-Reihenfolge der Tour gleich einmal durch, lassen „Bad Obsession“ folgen, „It's so Easy“ und den Blues-berauschten Heroin-Warnhinweis „Mr. Brownstone“ von 1987, angeblich geschrieben in jener Nacht, als Gitarrist Slash fast an einer Überdosis starb.
Guns N'Roses Konzert in der Münchner Allianz-Arena: Axl Rose wankt, aber er fällt nicht
Erstmals fand im Fußballstadion des FC Bayern ein großes Open-Air-Konzert statt. Wie haben sich die Altrocker um Axl Rose geschlagen?






