Es ist wieder etwas Ruhe eingekehrt beim Filmfest München. Nach den traumwandlerischen Expansionsplänen von Markus Söder, den zähen Pandemiejahren, dem Ausstieg der langjährigen Direktorin Diana Iljine und den sanften Neuerungen durch deren Nachfolger Christoph Gröner kann man endlich wieder sagen: alles wie gehabt. Nicht, dass die 42. Festivalausgabe Langeweile verheißen würde. Aber Konzept, Struktur, Angebotsvielfalt und -attraktivität sind vergleichbar mit dem Vorjahr, wo am Ende 71 000 Besucher gezählt wurden. Beständigkeit tut gut in diesen Tagen.