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ormalerweise funktioniert politische Rhetorik vor Wahlen auch nach dem Prinzip Hoffnung. Die eigene Partei steht in Umfragen schlecht da? Egal, man wolle schließlich Wahlen gewinnen und keine Umfragen. Es zeichnet sich eine schwierige Koalitionssuche ab? Macht nichts, man kämpfe ja für die eigene Stärke. Umso überraschender sind die Aussagen von Reiner Haseloff, der diese Woche laut darüber nachgedacht hat, was er tun würde, sollte die rechtsextreme AfD nach der nächsten Landtagswahl sein Heimatland Sachsen-Anhalt regieren. Haseloff würde sich dann möglicherweise verabschieden – nicht nur aus der Magdeburger Staatskanzlei, sondern auch aus Sachsen-Anhalt, weil er fürchtet, die Atmosphäre werde dann unerträglich.






