PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)Drei deutsche Hersteller setzen Umbau zu Grünstahl fortVeröffentlicht am 20.06.2025Lesedauer: 3 MinutenBei Thyssenkrupp Steel in Duisburg soll eine neue Direktreduktionsanlage die Hochöfen 8 und 9 ersetzen. Die neue Anlage ist bereits in Bau. (Archivbild)Quelle: Rolf Vennenbernd/dpaArcelorMittal will in Deutschland nun doch nicht investieren, um klimaschonenderen Stahl zu kochen. Und wie sieht es bei den anderen deutschen Herstellern aus?Anders als Konkurrent ArcelorMittal wollen die deutschen Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel, Salzgitter und die Stahl-Holding-Saar (SHS) ihre Projekte zur klimaschonenderen Produktion weiterverfolgen. «Wir halten an unserem Plan fest, die erste Direktreduktionsanlage in Duisburg fertigzustellen», teilte ein Sprecher von Thyssenkrupp Steel auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Man bewege sich mit dem Projekt jedoch «an der Grenze der Wirtschaftlichkeit».Salzgitter will seine drei kohlebefeuerten Hochöfen nach und nach durch Anlagen ersetzen, die zunächst mit Erdgas und später mit grünem Wasserstoff laufen. Daran halte das Unternehmen auch fest, betonte eine Firmensprecherin.«Wir werden unseren eingeschlagenen Weg der Transformation hin zur Produktion von CO2-reduziertem Stahl fortsetzen», teilte auch eine SHS-Sprecherin mit. Zu SHS gehören die Stahlunternehmen Dillinger Hüttenwerke und Saarstahl.
Drei deutsche Hersteller setzen Umbau zu Grünstahl fort - WELT
ArcelorMittal will in Deutschland nun doch nicht investieren, um klimaschonenderen Stahl zu kochen. Und wie sieht es bei den anderen deutschen Herstellern aus?












