PfadnavigationHomeRegionalesNiedersachsen & BremenHohe Erwartungen an Titz in Hannover: Nur der Aufstieg zähltVeröffentlicht am 20.06.2025Lesedauer: 3 MinutenHaben viel vor: Neu-Trainer Christian Titz (r) und Hannovers Geschäftsführer Marcus MannQuelle: Julian Stratenschulte/dpaChristian Titz übernimmt eine ambitionierte Aufgabe bei Hannover 96. Der 54-Jährige soll den Verein endlich wieder in die Bundesliga zurückführen. Er wünscht sich zunächst einmal eines: Zeit.Um den neuen Hoffnungsträger von Fußball-Zweitligist Hannover 96 zu überzeugen, reiste Geschäftsführer Marcus Mann für einen Tag sogar bis Ibiza. Dort weilte Christian Titz und erholte sich von seiner letzten Saison beim Ligarivalen 1. FC Magdeburg. In einem stundenlangen Gespräch schaffte es Mann, den 54-Jährigen für das Projekt in Hannover zu gewinnen.«Uns war es, extrem wichtig gewesen, dass wir eine Lösung finden», sagte Mann bei der offiziellen Vorstellung des neuen Hoffnungsträgers. Eine Besetzung, mit der 96 «längerfristig» wieder zusammenarbeiten könnten. Nachdem durchgesickert sei, «dass sich Christian eventuell eine neue Herausforderung vorstellen kann, gab es natürlich sofort die Kontaktaufnahme».Kind macht DruckAuch wenn Titz und Mann das Wort Aufstieg als Zielsetzung (noch) vermieden, ist ihnen klar, dass nichts anderes als die Rückkehr in die Bundesliga im siebten Anlauf zählt. «Also uns sind die Wünsche, die Ambitionen und die Ziele hier im Umfeld natürlich bekannt», sagte Mann. «Ich glaube, es bringt uns nicht weiter, wenn in jedem Artikel 27 Mal das Wort Aufstieg steht.»Zuletzt hatte Aufsichtsratschef und Hauptgesellschafter Martin Kind (81) der «Bild» unmissverständlich seine Erwartungen deutlich gemacht: «Wir wollen aufsteigen. Natürlich! Ja, das bleibt das große Ziel. Herr Mann, der Trainer und das Team sind jetzt gefordert.»Titz gab sich bei seinem ersten Auftritt als Hannover-Trainer defensiver als der mächtige 96-Mann. Der Coach sprach vom Reiz, «hier die Möglichkeit zu haben, jetzt noch mal gemeinsam eine Mannschaft mitzuentwickeln und wieder aufzubauen». Und blieb dabei im Vagen.Erfolgreich beim 1. FC MagdeburgDass dies nicht auf Dauer der Anspruch ist, weiß auch er. Es sei kein Geheimnis, wenn ein Verein ein Stück weit größer ist, mit den Jahren bei den Zuschauern und Fans gerne auch das Anspruchsdenken größer sei. «Also lassen Sie mir da die Zeit auch, auch hier den Verein und die Menschen kennenzulernen», sagte er.Ob ihm die Zeit vom Umfeld gegeben wird, wird sich zeigen. Dass Titz eine Mannschaft entwickeln kann, bewies er bei seiner letzten Station in Magdeburg. Viereinhalb Jahre war er dort, führte das Team aus der Abstiegszone der 3. Liga bis in die 2. Bundesliga. In der vergangenen Saison spielte er mit den Magdeburgern bis in die Schlussphase noch um den Aufstieg mit.
Hohe Erwartungen an Titz in Hannover: Nur der Aufstieg zählt - WELT
Christian Titz übernimmt eine ambitionierte Aufgabe bei Hannover 96. Der 54-Jährige soll den Verein endlich wieder in die Bundesliga zurückführen. Er wünscht sich zunächst einmal eines: Zeit.






