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Kommentar: Darum ist Lidls Preiskampagne ein Kampf ohne Sieger Der Discounter inszeniert sich als Anwalt des Verbrauchers. Doch seine Preisaktion ist weder historisch, noch ist sie ein Angriff auf Aldi. Und für die Kunden gibt es bessere Wege zu sparen.
Florian Kolf 20.06.2025 - 07:57 Uhr Artikel anhörenLogo an einer Lidl-Filiale: Der Discounter will sich als der Händler inszenieren, der die Preise setzt. Foto: dpaLidl hat der Konkurrenz einen regelrechten Stresstest verpasst. An einem Samstagmorgen kündigte der Discounter überraschend eine Preissenkung für mehrere hundert Produkte an, die er in der folgenden Woche direkt umsetzte. Um nicht das Nachsehen zu haben, veröffentlichten Aldi Süd und Nord sofort eine eigene Liste von hundert Produkten, bei denen sie die Preise senkten. Und alle Händler versuchten hektisch, ihre Preise an die der Wettbewerber anzupassen – was ihnen innerhalb kurzer Zeit gelang.Das ist allerdings auch schon die einzige Erfolgsmeldung für die Branche. Der Vorstoß von Lidl hinterlässt nämlich nur Verlierer. Experten schätzen, dass alle Händler durch die Aktion zusammen auf einen Umsatz in Höhe von mehr als 1,6 Milliarden Euro verzichten müssen.Selbst Lidl hat keinen Vorteil erzielt, denn nun sind die Preise für vergleichbare Produkte bei allen Händlern wieder praktisch identisch. Angesichts der hohen Dichte an Supermärkten in Deutschland belauern sich Aldi, Lidl, Rewe und Edeka permanent gegenseitig und ziehen jede Veränderung sofort nach. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







