Ach Comics, das ist doch nur etwas für Kinder. Diesen Spruch gab es früher oft zu hören. Zum Glück ist dieses Vorurteil längst ausgeräumt. Trotzdem: Die Liebe zum Comic, die entsteht doch oft in jungen Jahren. Insofern ist es konsequent, dass im Ruffinihaus am Rindermarkt ein Pop-up-Store mit Kindercomics eröffnet hat, noch bevor es am 19. Juni so richtig losgeht mit dem Münchner Comicfestival in der Alten Kongresshalle. Mitgeholfen hat dabei der Verlag „Edition Helden“ aus Gröbenzell. Und noch bis zum 14. Juni lässt sich dort in ausgesuchten Kindercomics stöbern. Die „erwachsene“ Seite des Mediums wird ebenfalls schon seit einigen Tagen in einer Ausstellung im Motorama gezeigt. Und sonst ist zwischen diesen Polen mal wieder alles geboten.
Kampf mit dem Zeichenstift
Horst Haitzinger lässt in einem Cartoon Trump als neuen King Kong auf die Freiheitsstatue steigen.
(Foto: Horst Haizinger)
Wir müssen die Demokratie verteidigen! Diesen Aufruf hat man zuletzt oft gehört. Und dass man das nicht nur mit Worten und Waffen, sondern auch mit dem Zeichenstift machen kann, das zeigt seit dem 28. Mai und noch bis zum 22. Juni eine Ausstellung in der Stadtbibliothek im Motorama (Rosenheimer Str. 30). „Demokratie verteidigen“ heißt die Schau, die politische Cartoons, Comics und Graphic Novels von internationalen Künstlern präsentiert. Die Themen und Stile sind breit gestreut. So lässt etwa Horst Haitzinger in einem Cartoon Trump als neuen King Kong auf die Freiheitsstatue steigen, und Barbara Yelin widmet sich in einem Kurzcomic dem Tod im Mittelmeer.







