Vielleicht liegt es an den langen, kalten Winternächten, aber finnische Künstler sind oft sonderlich. Samu Haber entspricht erst mal nicht dem Klischee eines Kauzes wie M. A. Numminem oder der Leningrad Cowboys. Mit seiner weltweit erfolgreichen Rockband Sunrise Avenue von kalifornischem Format erlebte man den Musiker aus Helsinki als wahren Sunny Boy. Die Band ist Geschichte, jetzt ist er solo unterwegs mit dem Album „Me Free My Way“, wird demnächst 50 und postet im Internet Bilder von Reisen mit seiner Lieblingsgitarre, die er seinen „besten Freund“ nennt. Das ist schon ein wenig sonderlich, muss man sich Sorgen machen?