PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWas wirklich gegen Kopfschmerzen hilft – und was nichtVeröffentlicht am 18.06.2025Lesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Oliver KilligMigräne oder Spannungskopfschmerz? Was ist der Unterschied, was sind die Auslöser und was kann wirklich helfen? Das erklärt eine Expertin im Podcast und verrät außerdem, warum frühe Diagnosen entscheidend sind und wo die aktuelle Forschung Hoffnung macht.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, was Ohrwürmer sind und wie wir sie wieder loswerden können. Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um zwei besonders verbreitete Formen von Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen und Migräne. Beide betreffen Millionen Menschen – Ursachen, Verlauf und Therapie sind sehr unterschiedlich.Professor Gudrun Goßrau, Leiterin der Kopfschmerzambulanz am Universitätsklinikum Dresden und Generalsekretärin der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, erklärt, wie sich die beiden Erkrankungen unterscheiden lassen. Während Migräne häufig mit Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Rückzugsbedürfnis einhergeht, bleiben Betroffene bei Spannungskopfschmerzen meist im Alltag funktionstüchtig. Bewegung verschlechtert bei Migräne den Schmerz, bei Spannungskopfschmerz wirkt sie eher lindernd.Migräne ist genetisch bedingt – aber beeinflussbarMigräne ist keine Folge ungesunder Lebensweise, sondern in den Genen angelegt. Dennoch können äußere Faktoren wie Schlafmangel, Stress oder unregelmäßige Mahlzeiten einen Einfluss haben. Besonders sensibel reagiert das Gehirn dabei auf Reize – eine Überaktivierung bestimmter Areale wie dem Hypothalamus beginnt oft schon Tage vor dem eigentlichen Schmerz.Das Wissen um diese Frühzeichen – etwa Heißhunger oder vermehrtes Gähnen – kann helfen, rechtzeitig gegenzusteuern. Moderne Medikamente wie Triptane oder sogenannte Gepante können den Verlauf der Attacke abkürzen.Frühe Diagnose ist wichtigJe früher Migräne erkannt und behandelt wird, desto besser. Gerade bei Jugendlichen wird Kopfschmerz noch zu oft als harmlos abgetan. Dabei könnten gezielte Maßnahmen in jungen Jahren langfristige Krankheitsverläufe verhindern.Für Spannungskopfschmerzen gelten hingegen andere Empfehlungen: Muskelentspannung, regelmäßige Bewegung und Stressreduktion zeigen gute Wirkung. Medikamente sollten nur im Ausnahmefall eingesetzt werden.Welche Rolle Magnesium und andere unterstützende Maßnahmen spielen – und wie eine individuelle Migränetherapie der Zukunft aussehen könnte, erfahren Sie in der aktuellen Podcast-Folge.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.