PfadnavigationHomeRegionalesHamburgFlugverkehr gesperrtTagelang in Israel festgesessen – Hamburgs Bürgerschaftspräsidentin sicher zurückVeröffentlicht am 17.06.2025Lesedauer: 2 MinutenCarola Veit (SPD), Präsidentin der Hamburgischen BürgerschaftQuelle: picture alliance/dpa/Christian CharisiusSchon Freitag wollte sie aus Israel zurück in Hamburg sein. Der Militärschlag gegen den Iran hielt Bürgerschaftspräsidentin Veit in Tel Aviv fest. Nun hat sie es zurückgeschafft.Nach tagelanger unfreiwilliger Verlängerung wegen der Kampfhandlungen ist Parlamentspräsidentin Carola Veit von ihrem Israel-Besuch sicher nach Hamburg zurückgekehrt. Die Maschine mit der 52-Jährigen sei am Nachmittag am Flughafen in Fuhlsbüttel gelandet, sagte eine Sprecherin der Bürgerschaft. Veit war am Montag von Tel Aviv aus über den Landweg zunächst in die jordanische Hauptstadt Amman gefahren. Veit war in der vergangenen Woche zu einem viertägigen Besuch nach Israel geflogen. Die Bürgerschaftspräsidentin wollte ursprünglich bereits am vergangenen Freitag wieder zurück in Hamburg sein. In der Nacht zuvor hatten die israelischen Streitkräfte jedoch damit begonnen, Ziele im Iran – vor allem solche im Zusammenhang mit dem Atomprogramm – anzugreifen. Seither hält der gegenseitige Beschuss an und der israelische Luftraum ist für den Flugverkehr gesperrt.Nachdem sie drei Nächte in Tel Aviv festgesessen hatte, hatte sich für die 52-Jährige die Möglichkeit ergeben, eine Mitfahrgelegenheit in Richtung Jordanien zu nutzen, von wo aus ihre weitere Reise organisiert wurde.„Beben im Schutzraum deutlich spürbar“In einem Telefongespräch mit dem „Hamburger Abendblatt“ sagte Veit noch am Montag: „Zum Glück stellte die jordanische Regierung innerhalb von Stunden per Mail die benötigten Papiere aus. Ich hoffe, wir können rasch über Amman eine Flugverbindung, vielleicht über Saudi-Arabien, bekommen.“ Während der iranischen Angriffe musste auch Veit immer wieder Schutzräume aufsuchen - auch in der Nacht zum Montag. „Auch für uns war heute Nacht das Beben im Schutzraum deutlich spürbar, anschließend waren bis in die Morgenstunden ununterbrochen Rettungskräfte zu benachbarten Straßenzügen und Vierteln unterwegs“, sagte sie dem „Abendblatt“.Veit zeigte sich nach ihrer Rückkehr erleichtert und dankbar, dass sie in Israel sichere Rückzugsmöglichkeiten gefunden habe. „Für die Menschen dort geht es weiterhin ums Überleben. Genauso wie für die Menschen im Iran“, sagte sie.dfe, dpa