PfadnavigationHomePolitikAuslandMachtpolitikKeine Hilfe für den Partner – wie Putin sogar vom Krieg gegen den Iran profitiertVeröffentlicht am 17.06.2025Lesedauer: 5 MinutenDer gegenseitige Beschuss von Israel und dem Iran geht weiter. Israel meldet erfolgreiche Angriffe auf das Atomprogramm. Berichten zufolge wäre der Iran sonst in der Lage gewesen, in wenigen Monaten Atomwaffen herzustellen, berichtet WELT-Reporterin Dorothea Schupelius.Der Iran hat Russland im Ukraine-Krieg mit Waffen beliefert, an vielen Stellen kooperierten die beiden sanktionierten Staaten. Aber im Krieg gegen Israel kommt der Kreml nicht zu Hilfe – und rechnet sich andere Gewinne aus.Weniger als ein halbes Jahr ist seit dem Besuch von Massud Peseschkian in Moskau vergangen. Der iranische Präsident war in Moskau Mitte Januar vorstellig geworden, um ein Abkommen über umfassende Kooperation der beiden Länder zu unterzeichnen. Auf Jahrzehnte sollte die neue Partnerschaft angelegt sein. Auf den ersten Blick ist der Iran der ideale Partner für Russland: eine schwer sanktionierte Nation, deren Beziehungen zum Westen so schlecht sind, dass sie nichts mehr zu verlieren hat, ein Bruder im Geiste des revisionistischen Putin-Regimes.Die letzten Tage haben diese Sichtweise einer Korrektur unterzogen. Was die strategische Partnerschaft zwischen Russland und dem Iran wirklich wert ist, erfährt man gerade in Teheran. Zwischen Israel und dem Iran herrscht offener Krieg. Jerusalem lässt einen iranischen Staatssender bombardieren, was in Russland Erinnerungen an die westliche Intervention in Serbien wachruft.
Machtpolitik: Keine Hilfe für den Partner – wie Putin sogar vom Krieg gegen den Iran profitiert - WELT
Der Iran hat Russland im Ukraine-Krieg mit Waffen beliefert, an vielen Stellen kooperierten die beiden sanktionierten Staaten. Aber im Krieg gegen Israel kommt der Kreml nicht zu Hilfe – und rechnet sich andere Gewinne aus.










