Es ist ein zwiespältiger Moment. Der, in dem klar wird, dass man da jetzt hinfahren sollte. Reporterinnen und Reporter fahren an Orte, an denen etwas passiert ist, was viele Menschen bewegt, betrifft, das ist Standard. Ob bei freudigen Ereignissen, etwa zu spontanen Jubelfeiern von Bayern-Fans auf der Leopoldstraße nach einem wichtigen Sieg, oder bei erschütternden, wie einem Zug-Unglück. Am Montagmittag steht der Reporter und Autor dieses Textes also in der München-Redaktion und bespricht sich mit den Kolleginnen und Kollegen, dass er da jetzt hinfährt.
Nach dem Tod von Elefant Otto in München: Ist es okay, um ein totes Tier zu trauern?
Unserem Autor geht der Tod des Elefanten in Hellabrunn genauso nahe wie vielen anderen Münchnern, obwohl er gelernt hat, dass man Tiere nicht vermenschlichen soll.






