PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBundespräsident„Beschämt und wütend“ – Steinmeier äußert sich besorgt über AntisemitismusVeröffentlicht am 17.06.2025Lesedauer: 2 MinutenJüdisches Leben müsse in Deutschland sicher sein, fordert Frank-Walter SteinmeierQuelle: Fabian Sommer/dpaZum 70. Jubiläum des Leo Baeck Instituts drückt Bundespräsident Steinmeier seine Besorgnis über den wachsenden Antisemitismus aus. „Nur wenn
Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder zu Hause sind, nur dann ist Deutschland ganz bei sich“, sagt er.Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt sich erschüttert über die Zunahme antisemitischer Übergriffe wenige Jahrzehnte nach der Schoah. „Jüdinnen und Juden fragen sich wieder, ob sie im Land der Täter von einst eigentlich sicher sind“, erklärte Steinmeier in einem Grußwort zum 70-jährigen Bestehen des Leo Baeck Instituts. „Das beschämt mich und macht mich wütend.“Das Leo Baeck Institut wurde 1955 – zehn Jahre nach Ende des Holocaust – von einer Gruppe geflüchteter Intellektueller gegründet, darunter Hannah Arendt, Martin Buber, Max Grunewald und Robert Weltsch. Ziel war, das fast vernichtete kulturelle Erbe des deutschsprachigen Judentums zu bewahren.„Vermächtnis ist Verpflichtung“Heute ist das LBI mit Zweigstellen in Jerusalem, London, New York und Berlin Forschungsstätte und Bibliothek mit Zehntausenden Bänden zur jüdischen Kultur, die großteils auch digital zugänglich sind. Namensgeber ist der Rabbiner und Holocaust-Überlebende Leo Baeck.„Leo Baecks Vermächtnis bedeutet zugleich eine Verpflichtung für uns“, erklärte Steinmeier. „Seine Hoffnung ist unsere Verantwortung: Nur wenn






