PfadnavigationHomePolitikDeutschlandGewalt gegen Vielfalt-Fest„Jedes Fest in ostdeutschen Kleinstädten, das keine Menschenverachtung zulässt, ist politisch“Veröffentlicht am 17.06.2025Lesedauer: 8 MinutenNach dem Angriff: Polizei am Schauplatz des Festes in Bad FreienwaldeQuelle: Christoph Soeder/dpa„Unglaublich gruselig“: Vermummte und bewaffnete Gewalttäter greifen in einer ostbrandenburgischen Kleinstadt ein Straßenfest für Vielfalt an. Versammlungsleiter Signer erzählt, wie er den Vorfall erlebte – und warnt vor einem Erstarken des gewaltbereiten Rechtsextremismus.Am Sonntag fand auf Bürgerinitiative zum fünften Mal die Kundgebung „Bad Freienwalde ist bunt“ in der gleichnamigen Stadt in Brandenburg statt. Plötzlich dann, kurz vor Beginn zur Mittagszeit, griffen vermummte Schläger die Versammlung mit Volksfestcharakter an. Beobachter ordneten sie der rechtsextremen Szene zu. Die „taz“ zitiert einen Augenzeugen, dem zufolge einer der Angreifer eine schwarz-weiß-rote Sturmhaube trug. Bürger schritten ein und vertrieben die Angreifer. Auf der Website der Veranstalter „Bad Freienwalde ist bunt“ heißt es dazu, „was danach geschah“: „Wir haben zum fünften Mal die Vielfalt in unserer Kleinstadt im Osten Brandenburgs gemeinsam mit Menschen aus der Region und Gästen, mit queeren Menschen, Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung und Menschen mit Behinderung generationenübergreifend gefeiert.“Samuel Signer, 36, war Versammlungsleiter des Fests. Beruflich ist er Referent beim Netzwerk für Demokratie und Courage und arbeitet mit Schülern.
Gewalt gegen Vielfalt-Fest: „Jedes Fest in ostdeutschen Kleinstädten, das keine Menschenverachtung zulässt, ist politisch“ - WELT
„Unglaublich gruselig“: Vermummte und bewaffnete Gewalttäter greifen in einer ostbrandenburgischen Kleinstadt ein Straßenfest für Vielfalt an. Versammlungsleiter Signer erzählt, wie er den Vorfall erlebte – und warnt vor einem Erstarken des gewaltbereiten Rechtsextremismus.








