Wenn Tatjana Maria Tennis spielt, steht ein Buggy neben dem Platz. An das sanfte Ploppen der Bälle sind ihre Töchter gewöhnt, hat sie den staunenden britischen Reportern dieser Tage erzählt: Die Jüngste schläft bei den Matches manchmal sogar durch. Es hat sich einiges grundlegend verändert, seit Profitennisspielerinnen letztmals, 1973, im Londoner Queen’s Club ein WTA-Turnier bestritten hatten und die damalige Siegerin in öffentliche Verkehrsmitteln stieg, um im Finale aufzuschlagen. Tennis ist zu einem hochprofessionellen, sogar familienkompatiblen modernen Sportbusiness geworden. Und das Schöne ist, dass noch immer diejenige gewinnt, die auf dem kurzgeschorenen Grün in West Kensington das beste Rasentennis spielt.