Volkswagen hat ja wahrlich genug Probleme: die Konkurrenz aus China, sinkende Gewinne, die schleppende E-Auto-Umstellung und natürlich Donald Trump, um nur mal einige zu nennen. Doch nun hat der Konzern immerhin eine Sache vom Hals. Ein Problem, das – im schlimmsten Fall – 4,3 Millionen Euro hätte kosten können. Ein gefordertes Bußgeld in ebendieser Höhe gegen VW wird nämlich nicht weiter verfolgt. Grund dafür: eine Panne bei der Staatsanwaltschaft Hannover. Sie versäumte es, an entscheidender Stelle die Unterschrift zu setzen. Zuerst hat das Politikjournal Rundblick darüber berichtet.
Es sei zutreffend, dass einem Dezernenten ein „formaler Fehler“ unterlaufen sei, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover auf Anfrage. Es handele sich aber um einen „Einzelfall“, der „auf der Verkettung unglücklicher Umstände beruhte“. Wie genau diese „unglückliche Verkettung“ aussah, dazu äußert sich die Staatsanwaltschaft nicht. Eigentlich hätte das entsprechende Schriftstück von einem Abteilungsleiter oder einem Vorgesetzten geprüft werden müssen. Dies wurde offenbar versäumt. „Die Belastung der Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft Hannover ist sehr hoch; das trifft auch auf die betroffene Abteilung zu“, heißt es vonseiten der Staatsanwaltschaft.






