Startseite

Politik

Konjunktur

Zollkonflikt mit USA: Handelsüberschuss der Euro-Zone bricht ein Die Unsicherheiten im Außenhandel belasten die Exporte der EU. Viele Unternehmen hatten ihre Ausfuhren in die USA am Jahresanfang vorgezogen. Vor allem eine Branche schwächelt.

13.06.2025 - 11:39 Uhr Artikel anhörenEuropas Wirtschaft hat im März weniger Güter exportiert. Foto: REUTERSFrankfurt/Berlin. Im Zuge des Zollstreits mit den USA ist der Handelsüberschuss der Euro-Zone massiv gesunken. Er fiel von 37,3 Milliarden Euro im März auf 9,9 Milliarden Euro im April, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.Die schwachen Zahlen kommen allerdings nicht unerwartet. Denn US-Unternehmen hatten im Februar und März wegen drohender Importzölle von US-Präsident Donald Trump Käufe vorgezogen. So beliefen sich die Gesamtexporte der EU in die USA, ihren größten Handelspartner, im April auf 47,6 Milliarden Euro. Die Lieferungen lagen damit deutlich unter den 71,1 Milliarden Euro des Vormonats.Die Exporte der Eurozone in Länder außerhalb der Währungsunion gingen im Monatsvergleich um 8,2 Prozent zurück, während die Zahlen für die EU insgesamt 9,7 Prozent fielen. Grund für den Rückgang waren laut Eurostat vor allem stark gesunkene Chemieexporte.Diese dürften wahrscheinlich hauptsächlich auf Pharmaexporte aus Irland zurückzuführen seien, wo viele internationale Unternehmen aus steuerlichen Gründen ansässig sind. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt