PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHeinrich-Hertz-FernsehturmHamburger Wahrzeichen geht nächsten Schritt in Richtung WiedereröffnungVeröffentlicht am 13.06.2025Lesedauer: 2 MinutenStadtansicht von oben mit dem Heinrich-Hertz-Turm bei stimmungsvollem bei Sonnenuntergang, Hamburg, Deutschland, EuropaQuelle: picture alliance/imageBROKER/Stefan ZieseDer Hamburger Fernsehturm rückt seiner Wiedereröffnung näher: Nach über 20 Jahren der Schließung hat die Deutsche Funkturm einen entscheidenden Bauantrag gestellt. Geplant sind Gastronomie und ein 360-Grad-Ausblick – doch ein Termin bleibt weiter offen.Kaffee und Kuchen satt und die Aussicht in luftiger Höhe genießen: Viele Hamburger erinnern sich an die Ausflüge auf den „Telemichel“. Jahrzehntelang war der Heinrich-Hertz-Fernsehturm an der Messe eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Hansestadt. Seit Jahren gibt es Pläne, das seit 2001 geschlossene Wahrzeichen wieder zu öffnen. Dieser Wiedereröffnung ist der 1968 erbaute Turm nun einen Schritt näher. Die Eigentümerin des Hamburger Fernsehturms, die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG), hat einen wichtigen Bauantrag eingereicht. Der Antrag befasst sich mit der geplanten Sanierung im Turm, wie die DFMG in Münster mitteilte. Schon im April sei ein Bauantrag für ein neues Eingangsgebäude abgegeben worden. Ziel des gesamten Vorhabens ist, dass der Fernsehturm künftig wieder für Besucher geöffnet wird. Die DFMG wartet nun auf die Genehmigung des Bauamts. Man blicke dem Verfahren aber sehr zuversichtlich entgegen, sagte Bruno Jacobfeuerborn, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFMG.Mit der Baugenehmigung beginne die letzte Phase des Projekts: die Ausschreibung der Bauleistungen und der Start der Sanierungsarbeiten. „Nach einer intensiven Vorbereitungsphase können wir es kaum erwarten, endlich zur Tat schreiten zu dürfen und Hamburg um ein echtes Touristen-Highlight zu bereichern“, so Jacobfeuerborn.Lesen Sie auchEigentlich war die Wiedereröffnung des Fernsehturms schon für 2023 geplant, wurde jedoch mehrmals auf unbestimmte Zeit verschoben. Die untere Plattform – sie soll sich in 130 Metern Höhe einmal pro Stunde um 360 Grad drehen – soll Gastronomie beherbergen. Eine Etage höher soll eine Eventfläche mit Platz für bis zu 400 Menschen entstehen. Zudem ist eine ebenfalls bewirtschaftete Aussichtsplattform für bis zu 200 Gäste geplant. Betreiber des Turms soll ein Zusammenschluss von Unternehmen werden, an dem die Hamburg Messe und Congress und die Macher des Festivals OMR (früher: Online Marketing Rockstars) beteiligt sind.Der im Volksmund Tele-Michel genannte und am 1. Mai 1968 eröffnete Funkturm im Stadtteil St. Pauli steht unter Denkmalschutz. Seit Anfang 2001 ist er für die Öffentlichkeit mangels Investoren nach einer Asbestsanierung geschlossen. #Lesen Sie auch2017 hatten sich die Stadt, der Bund und die DFMG dann auf eine Aufgaben- und Kostenverteilung geeinigt. Die DFMG verpflichtete sich, den Heinrich-Hertz-Turm für mindestens 20 Jahre offenzuhalten. Bund und Land wiederum sicherten zu, die damals geplanten Kosten in Höhe von 37 Millionen Euro jeweils hälftig zu übernehmen.Insgesamt ist der Funkturm, der auch für die Abstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen genutzt wird, fast 280 Meter hoch. Er gilt damit als das höchste Gebäude der Stadt.juve/lno
Heinrich-Hertz-Fernsehturm: Hamburger Wahrzeichen geht nächsten Schritt in Richtung Wiedereröffnung - WELT
Der Hamburger Fernsehturm rückt seiner Wiedereröffnung näher: Nach über 20 Jahren der Schließung hat die Deutsche Funkturm einen entscheidenden Bauantrag gestellt. Geplant sind Gastronomie und ein 360-Grad-Ausblick – doch ein Termin bleibt weiter offen.






