Tokio. Der Angriff Israels auf den Iran hat an Asiens Aktienmärkten zunächst nicht zu Panikverkäufe gesorgt. Die wichtigsten asiatische Indizes lagen im frühen Handel moderat im Minus. Im größten asiatischen Finanzmarkt Japan fiel der Nikkei im Vormittagshandel bis 10:30 Uhr Ortszeit um 1,6 Prozent auf 37.557 Punkte. Der südkoreanische Kospi gab um 1,3 Prozent nach.
In Singapur und China starteten die Märkte ruhiger in den Tag. Der singapurische Straits-Times-Index sank in den ersten Handelsminuten um 0,3 Prozent, Hongkonger Hangseng-Index um 0,4 Prozent, der Shanghai Composite
Index um 0,2 Prozent. Aber die Anleger bleiben nervös.
Der Nikkei-Volatilitätsindex sprang auf 29 Prozent und damit über die 20-Prozent-Marke, über der Analysten die Märkte als ängstlich einstufen. Der Marktstratege Kentaro Hayashi von Daiwa Securities
sagte gegenüber der der Wirtschaftszeitung Nikkei, dass viele Investoren besorgt seien, dass eine eskalierende Lage, den Ölpreis in die Höhe treiben oder gar Transportwege unterbrechen könnte.










