I
n den USA ist der Kampf gegen die Universitäten in eine neue Runde gegangen. Jüngst forderte US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. „interne“ Publikationsorgane seiner Behörde, verbunden mit einem Verbot für staatliche Universitäten, in den großen internationalen medizinischen Fachzeitschriften zu publizieren. Richteten sich die Angriffe bisher noch gegen eher begrenzte, angeblich „woke“ akademische Themen, zu denen sich die Trump-Administration in direkter kulturkämpferischer Gegnerschaft sieht, zielen die neuen Angriffe nun unmittelbar auf die Integrität des gesamten Wissenschaftssystems und auf die Autonomie der Wissenschaft schlechthin.









