Dresden (dpa/sn) - Drei Wochen nach Beseitigung des zerstörten Teils der Dresdner Carolabrücke läuft nun der Abriss ihrer beiden noch stehenden, äußerlich unversehrten Verkehrszüge. Zwei große Bagger begannen am Morgen mit den Arbeiten am Mittelteil des Strangs A.
Die Bagger zerstören von oben zuerst den Asphalt der Fahrbahn sowie den Beton der Fahrbahnplatte und legen dann die Spanndrähte frei. Der Strang A soll nach Rathausangaben noch diese Woche fallen.
Dann werden die Werkzeuge der Bagger gewechselt, damit sie mit kräftigen Scheren die Stahldrähte zerschneiden, bis das Brückenteil fällt. Es soll auf den in den vergangenen Tagen aufgeschütteten Fallpolstern abgelegt werden, die aus etwa 13.000 Tonnen Material in dem Fluss gebildet wurden.
120-Tonnen-Langarmbagger mit 40-Meter Arm
Zum Einsatz kommen ein 120-Tonnen-Langarmbagger, der mit seinem 40-Meter-Arm über beide Verkehrszüge greifen kann, sowie ein 70-Tonnen-Bagger mit einem 25-Meter-Ausleger am Neustädter Ufer. Wenn Strang A gefallen ist, folgt Zug B nach dem gleichen Prozedere.







