Die Rally der Rheinmetall-Aktie ist atemberaubend. Nach einem langsamen Anschwellen des Kurses mit Beginn des Kriegs in der Ukraine kennt das Papier seit Februar kaum mehr ein Halten: Mehr als 180 Prozent Zuwachs allein in diesem Jahr. Kann das so weitergehen? Vorstandschef Armin Papperger glaubt daran und setzt darauf.
Am Mittwoch hat der Manager Unternehmensangaben zufolge 512.830 Euro in Rheinmetall-Aktien investiert,
zu einem Preis von 1654 Euro pro Aktie. Allein an diesem Tag hätte er auf Basis des aktuellen Kurses von 1708 Euro damit rund 17.000 Euro Gewinn gemacht. Und das ist nicht das erste Mal.
Kurz nachdem der amerikanische Präsident Donald Trump am 1. April der Welt den Zollkrieg erklärt hatte, griff Papperger bereits zweifach zu. Dabei sah es kurz so aus, als könnte der Aktienmarkt weltweit ins Wanken geraten. Er investierte 402.156 Euro in Aktien zum Preis von 1058,31 Euro und 308.850 Euro zum Preis von 1065 Euro. Bis heute entspricht der kumulierte Wertgewinn rechnerisch rund 433.351 Euro.
Ob sich Pappergers glückliche Hand beim Investieren ein weiteres Mal als derart erfolgreich herausstellt, wird sich zeigen. Aktuell ist der Kurs nach seinem letzten Hoch Ende Mai von knapp unter 1900 Euro wieder etwas abgerutscht. Aus Sicht von Analysten muss das aber nichts heißen.







