Letztens auf Netflix „Der Gärtner“ entdeckt, in den Charts der Streamingplattform natürlich, wo man einen guten, wenn auch algorithmisch gesteuerten Eindruck davon bekommt, was das Land, was die Welt sehen will. „Der Gärtner“, im Original „El Jardinero“ ist eine Serie, die es so erst seit Netflix geben kann: Es geht um den jungen Elmer, der für die Gärtnerei seiner Mutter arbeitet und der, dramatischerweise, keinerlei Emotionen empfinden kann. Seit Kindertagen lernt er von seiner zweifelhaft liebevollen Mutter, diese nachzuahmen. Zweifelhaft, denn die Mutter brachte Elmers Besonderheit auf diese Idee: Wer keine Reue, keine Angst empfindet, den kann man auch zum Auftragsmörder machen. Also tötet der Gärtner, nur um wirklich böse Buben zu beseitigen natürlich, und vergräbt sie dann in der Erde des Familienbetriebs, wo die Blumen umso prachtvoller gedeihen. Der romantische Twist: Als Elmer eine junge Frau töten soll, verlieben sich die zwei, und siehe da, der Gärtner ist nicht immer der Mörder, denn er empfindet auf einmal.
Netflix investiert eine Milliarde in Spanien: Das Geheimnis der Serien und Filme
In Spanien entstehen die weltweit erfolgreichsten Film- und Serienproduktionen in nicht englischer Sprache. Was ist deren Geheimnis?







