PfadnavigationHomeRegionalesHamburgFast 49.000 Beschäftigte in der Hamburger LuftfahrtbrancheVeröffentlicht am 10.06.2025Lesedauer: 3 MinutenDie Hamburger Luftfahrtbranche hat sich von der Corona-Pandemie mehr als erholt. Die Zahl der Beschäftigten stieg einer Studie zufolge seither um 18 Prozent, die Bruttowertschöpfung sogar um fast 35 Prozent. (Archivbild)Quelle: Marcus Brandt/dpaWährend der Corona-Pandemie war sie in extrem schwieriger Lage, inzwischen hat sich die Hamburger Luftfahrtbranche aber mehr als erholt. Die Zahl der Beschäftigten stieg einer Studie zufolge deutlich.Die Luftfahrtbranche in Hamburg hat seit der Corona-Pandemie deutlich zugelegt und beschäftigt laut einer Studie inzwischen fast 49.000 Menschen. Das seien 18 Prozent mehr als im letzten Vor-Corona-Jahr 2019, sagte Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Die Bruttowertschöpfung der rund 300 Betriebe sei im vergangenen Jahr sogar um fast 35 Prozent oder 1,8 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro gestiegen.Hamburg weltweit drittgrößter LuftfahrtstandortHamburg gilt nach dem französischen Toulouse (Airbus) und dem US-amerikanischen Arlington County (Boeing) als drittgrößter Luftfahrtstandort der Welt. Getragen wird dieser vor allem vom weltweit zweitgrößten Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder sowie der Lufthansa-Technik am Flughafen mit zusammen knapp 28.000 Beschäftigten. Der Export der Luftfahrtbranche mache fast die Hälfte des Hamburger Gesamtexports aus, sagte Leonhard.«Wir wollen, dass Hamburg auch morgen noch zu den weltweit führenden Luftfahrtstandorten zählt», betonte die Senatorin. Die Studie des Instituts für Innovation und Technik im Auftrag des Clusters Hamburg Aviation hält dazu unter anderem mehr Kooperationen, weniger Bürokratie, eine bessere Infrastruktur sowie die gezielte Förderung von Zukunftstechnologien sowie kleinen und mittleren Unternehmen für nötig. Wichtigstes Thema sei aber nach wie vor das Thema Fachkräfte, sagte der Geschäftsführer von Hamburg Aviation, Ralf Gust.Rot-Grün: Hamburg beim «Grünen Fliegen» international aufstellenIn ihrem Koalitionsvertrag haben SPD und Grüne bereits vereinbart, dass sich die Hansestadt beim Thema «Grünes Fliegen» international positionieren soll. Dazu gehörten Wasserstoffanwendungen sowie Produktion