Berlin (dpa/bb) - Berlin soll mit dem House of Games in Friedrichshain ein neues Zentrum der Games-Branche bekommen. In einem Backsteingebäude in der Rotherstraße in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Warschauer Straße stehen dafür rund 15.000 Quadratmeter zur Verfügung.

Der Standort des lange angekündigten und vom Senat mit 4,6 Millionen Euro geförderten Projekts wurde am Vormittag vor Ort in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) und von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bekanntgegeben.

Giffey sieht im House of Games eine Chance, Berlin als führenden Standort der Games-Branche Deutschlands zu etablieren. „Wir sehen, dass wir Konkurrenz aus München, aus Köln haben, aber Berlin muss und wird vorne sein und da müssen wir was für tun“, sagte Giffey im RBB-Inforadio.

Im House of Games sollen sich etablierte Unternehmen genau wie Start-ups der Games-Industrie, Anbieter für Technologie und Dienstleistungen sowie unter anderem Vereine und Verbände, Kultur- und Forschungseinrichtungen unter einem Dach versammeln.

Eröffnung soll 2026 sein