PfadnavigationHomeRegionalesHamburgPfingstbilanzMehr als ein Dutzend Anzeigen nach Partys auf SyltVeröffentlicht am 09.06.2025Lesedauer: 2 MinutenDas Traumziel vieler Urlauber: Die Insel Sylt in der NordseeQuelle: picture-alliance/DUMONT Bildar/Sabine LubenowDie teure Nordseeinsel zieht am Pfingstwochenende viele Urlauber an, die Party machen wollen. Vergangenes Jahr lösten rassistische Parolen einen Eklat aus – worum ging es diesmal?Auf der Nordseeinsel Sylt hat die Polizei während des Pfingstwochenendes mehr als ein Dutzend mutmaßliche Straftaten registriert. Die Polizei bearbeitete elf Fälle leichter Körperverletzung, stoppte zwei möglicherweise berauschte Autofahrer und nahm eine Anzeige wegen sexueller Belästigung auf. Das teilte ein Polizeisprecher mit. „Für Sylt ist das Pfingstwochenende immer ein besonderes Wochenende“, sagte der Polizeisprecher. Vergleichsweise viele Urlauber - vor allem jüngere und wohlhabende - besuchten die Insel, um zu feiern. Dieses Jahr sei die Insel überfüllt gewesen, sagte der Sprecher. Laut Polizei kam es zu den Körperverletzungen auf Partys und in der Umgebung dieser. Die Autofahrer, darunter eine Frau und ein Mann, fielen aufgrund ihrer Fahrweisen auf. Die mutmaßliche sexuelle Belästigung soll sich in einem Club im Nobelort Kampen zugetragen haben. Eklat-Video in Sylter BarVergangenes Jahr löste ein Video, das rassistische Gesänge in einer Bar in Kampen wiedergab und solche Gesten zeigte, einen Eklat aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelte unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Die Anklagebehörde stellte Verfahren gegen zwei Männer und eine Frau ein. Ein Mann sollte als Bewährungsauflage 2500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Der Polizeisprecher sagte, dieses Jahr habe es keine Vorkommnisse dieser Art auf Sylt gegeben. Einige Clubs hatten sich vorbereitet und Ansprechpersonen in sogenannten Safe Places eingerichtet.Suche nach dem GoldschakalAber auch ein anderes Thema erhitzt die Gemüter auf der Nordseeinsel – nämlich die Jagd nach dem Goldschakal, der zuletzt mehr als 90 Schafe gerissen haben soll. Für ihn liegt eine amtliche Abschusserlaubnis vor. Etwa 20 bis 30 Jägerinnen und Jäger versuchten, das Tier auf seinen nächtlichen Streifgängen vors Gewehr zu bekommen, sagte Manfred Uekermann, der stellvertretende Kreisjägermeister Nordfrieslands. Es wäre der erste behördlich genehmigte und bestätigte Abschuss eines Goldschakals in Deutschland, wie es vom Deutschen Jagdverband (DJV) heißt. Bis zum Montagabend war der Schakal aber noch nicht gesichtet worden.jlau
Pfingstbilanz: Mehr als ein Dutzend Anzeigen nach Partys auf Sylt - WELT
Die teure Nordseeinsel zieht am Pfingstwochenende viele Urlauber an, die Party machen wollen. Vergangenes Jahr lösten rassistische Parolen einen Eklat aus – worum ging es diesmal?






