PfadnavigationHomePanoramaHannoverMit Axt bewaffnet – Mann fährt mit brennendem Auto in Tankstelle und verbarrikadiert sichVeröffentlicht am 08.06.2025Lesedauer: 2 MinutenIn Hannover ist am Abend ein 34-Jähriger mit einem brennenden Auto in eine Tankstelle gefahren. Der per Haftbefehl gesuchte Mann verschanzte sich und drohte der Polizei mit einer Axt. Die Beamten konnten ihn schließlich mit einem Taser überwältigen.Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann hat in Hannover fast eine Tankstelle in Brand gesteckt, als er mit seinem brennenden Wagen vorfuhr. Anschließend bedrohte er die gerufene Polizisten mit einer Axt.Ein Mann ist in Hannover mutmaßlich mit einem brennenden Auto an eine Tankstelle gefahren und hat sich dort mit einer Axt verschanzt. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, soll der 34-Jährige dort am Samstagabend mehrere Beamte mit der Waffe bedroht haben. Unter anderem schlug der Mann die Scheibe der Tankstelle sowie die eines Streifenwagens ein. Der Mitarbeiter habe sich in Sicherheit bringen können. Da sich der Mann durch die Einsatzkräfte nicht habe beruhigen lassen, setzte die Polizei einen Taser ein. Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass auch ein Spezialeinsatzkommando im Einsatz gewesen sei. Selbst Warnschüsse hätten den Mann nicht aus der Ruhe gebracht. Fotos in den sozialen Medien zeigen ihn mit freiem Oberkörper und Zigarette. Seit Donnerstagabend mit Haftbefehl gesuchtDer Mann wurde festgenommen und kam in Gewahrsam. Dabei stellte sich heraus, dass die Polizei bereits seit Donnerstagabend nach dem 34-Jährigen mit einem Haftbefehl gesucht hatte, nachdem seine Lebensgefährtin ihn wegen häuslicher Gewalt angezeigt hatte. Den Angaben zufolge hatte die Polizei keine Spur, bis der Verdächtige mit dem brennenden Fahrzeug seiner Lebensgefährtin auf der Tankstelle aufgetaucht ist. Ob der 34-Jährige das Fahrzeug absichtlich in Brand gesteckt hatte, wird derzeit ermittelt.Dass das Feuer auf die Zapfsäulen überschlug, verhinderte die Feuerwehr. Wie der Sprecher der Polizei Hannover mitteilte, war der Löscheinsatz während der andauernden Gefahrensituation äußerst schwierig.dpa/kami