Wermelskirchen (dpa/lnw) - Drei Brände in Mehrfamilienhäusern innerhalb weniger Stunden haben die Feuerwehr in Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis) gefordert. Insgesamt seien 40 Personen aus Häusern gerettet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Köln mit. Eine Mordkommission wurde wegen des Verdachts des versuchten Mordes eingerichtet.

Zehn Gerettete seien vorsorglich wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gekommen, teilte die Feuerwehr mit. Einige von ihnen wurden laut Polizei in Krankenhäuser gebracht. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Armbruch. Alle Brandorte liegen in fußläufiger Entfernung in Wermelskirchen. Polizeiermittler waren vor Ort.

Zeugin beobachtet verdächtige Männer

Bei dem stundenlangen Großeinsatz kam Unterstützung von anderen Feuerwehren aus der Region. Insgesamt wurden vier Drehleitern eingesetzt. Die Feuerwehr Remscheid hatte weitere Atemschutzgeräte für die Einsatzkräfte in den verrauchten Brandorten gebracht. Das Deutsche Rote Kreuz kam mit Verpflegung zu Hilfe.

Der erste Alarm wegen eines Brandes war um 3.40 Uhr am Samstag eingegangen. Gemeldet war laut Feuerwehr ein Dachstuhlbrand, tatsächlich entstand das Feuer aber wohl im Keller.