PfadnavigationHomePanoramaBei WeltumseglungMann wirft Partnerin über Bord – Nichtschwimmerin wird nur zufällig gerettetVeröffentlicht am 07.06.2025Lesedauer: 2 MinutenDer Jachthafen von Lissabon am TejoQuelle: picture alliance/imageBROKER/Dmitry RukhlenkoDas Paar wollte eigentlich die Welt umsegeln, doch in Portugal kam es zu einem Streit. Dabei stößt der Mann seine Partnerin über Bord und fährt weg – obwohl er genau weiß, dass die Frau nicht schwimmen kann. Nun droht ihm eine lange Haftstrafe.Weil er seine Partnerin in Tötungsabsicht von einer Segeljacht ins Wasser gestoßen haben soll, sitzt ein Brite in Portugal in Untersuchungshaft. Die Frau, eine Nichtschwimmerin, sei von Insassen eines anderen, zufällig vorbeifahrenden Bootes lebend aus dem Fluss Tejo gezogen worden, berichtete die Zeitung „Correio da Manhã“ unter Berufung auf die Behörden. Dem 60-Jährigen würden häusliche Gewalt und versuchter Mord vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft in Lissabon bestätigte auf Anfrage die Informationen.Beide Briten befanden sich dem Bericht zufolge auf einer Weltumsegelung. Die mutmaßliche Tat habe sich bereits vor einer Woche vor der Küste des Lissabonner Vorortes Oeiras ereignet. Zeugen hätten sofort die Polizei alarmiert. Der Mann soll die Frau zuvor mit einer Flasche niedergeschlagen. Nachdem sich die Frau im Wasser befand, sei er mit dem Boot davongefahren sein – in dem Wissen, dass seine Partnerin nicht schwimmen könne. Der Verdächtige sei wenig später auf der Segeljacht festgenommen worden. Laut Aussage der Frau kannten sich die beiden seit etwa einem Jahr. Im Dezember begannen sie demnach ihre gemeinsame Segelreise. Schon bald sei die Beziehung von regelmäßigen verbalen und körperlichen Übergriffen geprägt gewesen, berichtete „Correio da Manhã“ unter Berufung auf die Ermittler. Dem 60-Jährigen droht im Fall einer Verurteilung eine längere Haftstrafe. In Portugal liegt das Strafmaß für versuchten Mord in der Regel bei fünf bis zehn Jahren. dpa/kami