In seinem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung zieht Kultur-Staatsminister Wolfram Weimer höchst fragwürdige Parallelen zwischen rechter und linker Kulturkritik. Beide Seiten, so seine Betrachtungsweise, würden gleichermaßen „bevormundende Identitätskämpfe“ führen und damit die Freiheit von Kunst und Kultur gefährden. Besonders scharf geht er mit vermeintlich „linkem Alarmismus“ ins Gericht, warnt vor „Tugendterror“ und „Cancel Culture“. Die Kritik auf sozialen Plattformen an transfeindlichen Äußerungen von J.K. Rowling wird en passant mit dem Angriff von US-Präsident Donald Trump auf Harvard gleichgestellt. Willkommen in der Welt der Hufeisen!