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Die Porta Nigra in Trier gilt als das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Erst neuere Forschungen zeigen, dass es unter dem Kaiser Marc Aurel erbaut wurde. Das wirft ein Schlaglicht auf seine Regierung.

Für seine Zeitgenossen war der Fall klar: Mit Marc Aurel (reg. 161–180) endete die „goldene Zeit des römischen Kaisertums und sank in eine eiserne und rostige herab“, urteilte der Historiker Cassius Dio. Dass dieser Imperator Roms bis heute als Inbegriff des „guten Kaisers“ gilt, ist das Thema der großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung, die Trier nach den großen Panoramen über Konstantin (2007), Nero (2016) und den Untergang des Römischen Reiches (2022) vom 15. Juni bis 23. November 2025 erneut zu einem Zentrum der antiken Kultur macht.

Das größte Exponat wird dabei jedoch nicht in den beiden gastgebenden Häusern, dem Rheinischen Landesmuseum und dem Stadtmuseum Simeonsstift, zu sehen sein, sondern erhebt sich am Rande der Altstadt: die Porta Nigra, das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen, das seit 1986 zusammen mit den übrigen römischen Ruinen der Stadt auf der Liste des Unesco-Welterbes geführt wird.