Zwei Linkshänder tun sich zusammen in dieser Geschichte, nicht ganz freiwillig und sicher aus sehr unterschiedlichen Gründen. Da ist der coole Driver Jim Ellis, der den titelgebenden „1970 Custom Plymouth Duster“ virtuos auf Touren bringt, immer dann, wenn sein Boss Ezra Saxton (Keith David), der Al Capone des amerikanischen Südwestens, einen Auftrag für ihn hat. Heftige Prügeleien, Messerattacken oder Schusswechsel inklusive. Josh Holloway (bekannt aus den Serien „Lost“ und „Yellowstone“) spielt ihn – ein langer Schlaks mit langsamen, etwas steifen Bewegungen und einem unwiderstehlich schüchternen Lächeln, wenn er durch den nachmittäglichen Dunst der Bars schreitet. Und da ist die junge FBI-Agentin Nina Hayes, frisch von der Akademie, die nach Phoenix, Arizona, kommt, um gegen Saxton zu ermitteln. Es soll ihr großer Coup sein, denn sie ist eine der ersten schwarzen Frauen im Büro (es ist der Sommer 1972, J. Edgar Hoover starb vor wenigen Wochen). Bei den weißen Kollegen erlebt sie natürlich üble Geringschätzung (und ganz andere fiese Reaktionen).