Wie sich der Klimawandel anfühlt, konnten die Menschen in Mittel- und Südeuropa im Sommer des Jahres 2022 erleben: Von der Oberfläche bis tief hinein in den Boden fraß sich die Trockenheit. Die Hälfte aller Italienerinnen und Italiener mussten ihr Wasser rationieren; Lkws belieferten mehr als 100 Gemeinden in Frankreich mit Trinkwasser; die Erträge von Mais, Sonnenblumen und Sojabohnen brachen ein; Wälder von Frankreich bis Rumänien brannten. Und auf Po und Rhein konnten aufgrund der niedrigen Pegelstände weniger Schiffe fahren als üblich, was den Transport von Kohle und Öl behinderte.
Klimawandel sorgt für mehr Dürren
Klimaforscher weisen eine weltweite Zunahme von Dürren nach. Entscheidend dabei ist der wachsende Durst der Atmosphäre.









