Der geplante Verrat bahnte sich mit einer E-Mail Anfang März an. Er sei ein Offizier der Defense Intelligence Agency (DIA), des militärischen Nachrichtendienstes der USA, schrieb der anonyme Absender an einen ausländischen Nachrichtendienst. „Die jüngsten Maßnahmen der aktuellen Regierung beunruhigen mich zutiefst.“ Er teile die Werte der jetzigen Trump-Regierung nicht, ließ die Quelle weiter wissen, und wolle sich „für die Werte einsetzen, für die die Vereinigten Staaten einst standen“. Deshalb biete er an, vertrauliche Informationen aus dem Inneren des US-Apparats zu liefern.
Wie FBI und BND einen Spion in die Falle lockten
Ein IT-Spezialist des US-Militärgeheimdienstes DIA wird verhaftet, als er angeblich vertrauliche Informationen an einen vermeintlichen BND-Agenten übergeben will. Der Spionagefall zeigt die Risiken der US-Geheimdienstreformen unter Trump.






